Werner und Max
13. - 16.9.2019
Neckar - von der Quelle bis zur Mündung

Am 13.9. fahren wir ganz entspannt nach Westen Richtung Ravensburg und nutzen, wie fast immer, Nebenstraßen mit wenig Verkehr. In Wilhelmsdorf machen wir Brotzeit am Marktplatz.
Bei Villingingen-Schwenningen entspringt der Neckar in einem Moorgebiet. Sobald wir ihn als Fluss erkennen, fahren wir an seinem Ufer nach Rottweil. Dort gibt es die nächste Pause mit einem kleinen Rundgang durch die Altstadt.
Anschließend geht es zum Tyssen-Krupp Testturm für Aufzüge.
Nachmittags fahren wir noch bis Empfingen und rufen dort im Hotel an. Kein Platz mehr frei, aber das Handy zeigt uns eine Unterkunft in Isenburg, zu der wir von Google Maps, allerdings ziemlich abenteuerlich, geführt werden. Das Hotel Forellengasthof in Isenburg liegt am Waldrand und besitzt große Forellenteiche. Zum Abendessen gibt es dann Forelle blau (für Werner) und Forelle Müllerin (für Max). Beide ausgezeichnet. Nach dem Abendessen machen wir noch einen langen Spaziergang durch Isenburg und haben auch noch ein nettes Gespräch mit einem Isenburger. Nachts schlafen wir sehr gut. Das einzige Geräusch ist das Plätschern des Wassertauschers im Forellenbecken vor dem Fenster.
 Empfingen und Isenburg
14.9.19 Wir fahren über Rottenburg am Neckar nach Tübingen. Dort ist Markttag, offensichtlich mit französischem Motto,denn ein Großteil der Stände kommt aus unserem westlichen Nachbarland.


Wir fahren weiter über Esslingen und Stuttgart (heiß und ziemlich viel Verkehr) nach Bad Cannstatt. Hier können wir in einem netten Gastgarten Pizza essen. Weiter geht es entgegen der Route auf der Karte über Mühlhausen, Remseck, Marbach, Benningen und Mundelsheim. Hier fahren wir an dem Weinberg vorbei, den ein pensionierter Manager herrichtet (SWR 3) und machen die obligatorischen Maschinenfotos.


In Lauffen springt Max' Yamaha-Tacho von 99.999 auf 0 - tatsächlicher KM-Stand 137.458 km. Weiter geht es bis zu Burg Gutenberg mit wunderbaren Aussichten.


In der Nähe, in Hassmersheim, finden wir eine schöne Wirtschaft, den Adler, in dem wir 2 Nächte bleiben. Das Hotel hat eine eigene Metzgerei, was sich bei den Steaks positiv bemerkbar macht.


15.09.2019 Heute wollen wir das letzte und wahrscheinlich interessanteste Stück des Neckars befahren und natürlich einen längeren Aufenthalt in Heidelberg machen. Das Gepäck lassen wir im Adler und können so recht unbeschwert losfahren. Schon nach kurzer Fahrt erreichen wir Neckarsteinach

mit seinen 4 Burgen

Die landschaftlich wunderschöne Strecke unterbrechen wir in Heidelberg. Zuerst wollen wir auf dem Poetenweg gegenüber der Altstadt einen Blick auf Stadt und Burg werfen. Dann parken wir an der Alten Brücke
und machen einen Rundgang zum Schloss

und dann durch die Stadt,

Heidelberg Universitätsbibliothek Heilig Geist Kirche

wo wir auch Mittag essen.
Nun blieb uns nur noch der kurze Weg zur Mündung. Anfangs ist es auch relativ locker und leicht, aber in Mannheim verfransten wir uns hoffnungslos und entfernten uns eher von unserem Ziel. In Ludwigshafen finden wir einen Baggersee mit Restauration.

Nach der Brotzeit wies uns der Inhaber den Weg Richtung Heidelberg, aber wir waren nicht in der Lage, seine Weisungen zu befolgen. Mitten in Ludwigsburg fragten wir einen netten Motorradfahrer und er führt uns zur Autobahn. Leider fahren wir auf die falsche Autobahn Richtung Norden. Als wir unseren Irrtum merken, wechseln wir an der nächsten Ausfahrt die Richtung und fahren auf der Autobahn nach Heidelberg zurück. Bei Eberbach würden wir noch gerne den Mammutbaum anschauen, entscheiden uns aber für einen kurzen Stopp

und weiter zum Abendessen ins Wirtshaus am Treidelpfad, wo Werner außer dem Essen noch eine recht interessante Unterhaltung mit Einheimischen hat.

16.9.20 Eigentlich wollten wir noch einen Tag im schwäbischen Kernland verbringen, aber kurz nach Mosbach entschieden wir uns, aus im Nachhinein unbekannten Gründen, den Heimweg anzutreten. Quer durchs Land orientieren wir uns nach Südosten Richtung Schwäbisch Gmünd, immer auf schönen Nebenstraßen und natürlich mit einer Kaffeepause.

Wir nehmen noch den Rechbergpass mit, queren die A8 und tingeln bis Biberach, wo uns während der Kaffeepause ein kurzes Gewitter überrascht. Dann geht es trocken weiter bis Memmingen, wo wir den Rest der Fahrt auf der A7 zurücklegen. Wir trennen uns am Allgäuer Kreuz und landen beide wieder heil zuhause.
Rechberg Wissgoldingen

War eine kurze, aber nichtsdestoweniger schöne Fahrt!
|
|